Die Wohnraumpotenzialanalyse 2020 für die Region Ostwürttemberg identifiziert verschiedene Potenziale für die Schaffung neuen Wohnraums. Insgesamt könnten rund 40.000 Wohneinheiten realisiert werden, basierend auf unbebauten Siedlungsflächen (Typ A), minderbebauten Flächen (Typ B), Aufstockungspotenzialen (Typ C) und Wohnungsleerständen (Typ D). Die meisten Potenziale liegen im ländlichen Raum (ca. 13.600 Wohneinheiten), gefolgt von den Randzonen und dem Verdichtungsraum.
Typ A umfasst hauptsächlich unbebaute Flächen in Flächennutzungsplänen, mit einem Potenzial von etwa 26.300 Wohneinheiten. Typ B bezieht sich auf minderbebaute Flächen, auf denen durch Nachverdichtung ca. 1.300 Wohneinheiten entstehen können. Typ C, das Potenzial durch Aufstockung bestehender Gebäude, liefert rund 1.500 Wohneinheiten, während durch die Aktivierung von Leerständen (Typ D) ca. 10.600 Wohneinheiten bereitgestellt werden könnten.
Diese Potenziale zeigen, dass ein Großteil des Wohnraums durch Innenentwicklung und Aktivierung bestehender Strukturen geschaffen werden kann, was zu einer nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Stadtentwicklung führt. Der Bericht liefert eine detaillierte Grundlage für die Planung und Umsetzung von Wohnraummobilisierungsstrategien in der Region Ostwürttemberg.

