Raum+

Die Raum+ Methode unterstützt Gemeinden und Städte bei ihrer Kommunalentwicklung mit praxistauglichen, klar strukturierten Werkzeugen sowie fachlichen Empfehlungen. Sie wurde an der ETH Zürich und der Universität Karlsruhe entwickelt und seither in zahlreichen Projekten in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg erfolgreich angewendet und kontinuierlich weiterentwickelt.
Mit Raum+ lässt sich eine Übersicht über die Siedlungsflächenreserven eines Gebiets – auf Gemeinde-, Regions-, Landes- oder Kantonsebene effizient und fachlich fundiert erstellen. Dabei werden nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte berücksichtigt: Neben der Flächengröße fließen Informationen zu Verfügbarkeit, Eigentumsverhältnissen und möglichen Blockaden ein. So lassen sich fundierte Aussagen über die Mobilisierbarkeit einzelner Flächen treffen.
In Zeiten wachsender Herausforderungen durch demografische Veränderungen und Abwanderungstendenzen schafft Raum+ die Grundlage für ein systematisches Siedlungsflächenmonitoring und unterstützt ein zielgerichtetes, nachhaltiges und differenziertes Flächenmanagement sowohl in ländlichen Räumen als auch in urbanen Zentren
Wie läuft ein typisches Raum+ Projekt ab

Damit Raum+ erfolgreich umgesetzt und eine flächendeckende, detaillierte Übersicht der Siedlungsflächenpotenziale erstellt werden kann, erfolgt die Umsetzung in mehreren abgestimmten Schritten:
- Online-Plattform: Aufbau einer internetbasierten, zugangsgeschützten Plattform zur Darstellung, Aktualisierung und Weiterführung der Ergebnisse.
- Vorarbeiten: Durchführung einer GIS-gestützten Potenzialanalyse im Vorfeld, um die Erhebungen vorzubereiten und die Gespräche mit den Gemeinden gezielt zu gestalten.
- Erhebungen vor Ort: Gemeinsame Aufnahme der Siedlungsflächenpotenziale in direkten Gesprächen mit den Gemeinden.
- Lagebeurteilung: Auswertung der erhobenen Daten als Grundlage für die Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen und Strategien.
