RAUM+ Rheinland-Pfalz 2010

Das Projekt Raum+ Rheinland-Pfalz 2010 hatte das Ziel, den Flächenverbrauch zu senken und die Innenentwicklung vor der Ausweisung neuer Bauflächen im Außenbereich zu stärken. Erstmals wurden landesweit systematisch die Siedlungsflächenpotenziale erfasst: rund 18.500 Flächen mit insgesamt 22.500 Hektar, davon etwa 5.000 Hektar innerhalb und 17.500 Hektar außerhalb der Ortslagen.

Die Ergebnisse zeigen, dass viele Kommunen über erhebliche innerörtliche Reserven verfügen – von Baulücken über Brachflächen bis hin zu Nachverdichtungspotenzialen. Damit können große Teile des künftigen Wohn- und Gewerbeflächenbedarfs gedeckt werden, ohne neue Flächen im Außenbereich in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Nachfrage nach Bauland regional stark schwankt und Eigentümerinteressen eine wichtige Rolle bei der Aktivierung spielen.

Mit der Schaffung einer landesweiten Übersicht und der Weiterentwicklung zum RAUM+Monitor wurde eine dauerhafte Grundlage für das Flächenmanagement in Rheinland-Pfalz gelegt. Kommunen erhalten damit ein praktisches Werkzeug, um ihre Siedlungsentwicklung nachhaltig zu steuern, Kosten zu reduzieren und die Landschaft zu schonen.

 


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