Die Studie Internet Based Planning Information Systems as a Supporting Tool for Urban Planning Process (CORP 2000) zeigt, wie internetgestützte Planungsinformationssysteme (PIS) die Zusammenarbeit in der Stadt- und Regionalplanung verbessern können.
Planung ist durch enorme Informationsmengen geprägt, die zwischen vielen Akteuren ausgetauscht werden müssen. Diese Informationen sind oft fragmentiert, schnell veraltet und schwer zu koordinieren. Klassische Systeme wie GIS stoßen hier an Grenzen, da sie zu detailorientiert sind und keine integrierte Übersicht bieten.
Ein PIS soll deshalb als vernetztes, dynamisches und problemorientiertes Werkzeug dienen. Es verknüpft Daten verschiedener Behörden, macht Projekte, Probleme und Potenziale sichtbar und bietet eine gemeinsame Plattform für Planer, Verwaltungen und Investoren. So entsteht ein stets aktueller Überblick, der bessere Entscheidungen ermöglicht und Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessen reduziert.
