Der Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen (IMeG) setzt sich seit 2008 für eine stärkere Zusammenarbeit in den grenzüberschreitenden Metropolräumen Oberrhein, Großregion, Euregio Maas-Rhein und Bodensee-Hochrhein ein. Diese Regionen sind wirtschaftlich und gesellschaftlich eng verflochten, stoßen jedoch auf besondere Hürden wie Sprach- und Kulturunterschiede, verschiedene Verwaltungs- und Finanzierungsstrukturen sowie physische Barrieren wie Rhein oder Bodensee.
Das Empfehlungspapier zeigt, dass Zusammenarbeit nur dann erfolgreich sein kann, wenn Strategien abgestimmt, Absprachen verbindlich gestaltet und bürokratische Hindernisse abgebaut werden. Besondere Bedeutung haben dabei die Stärkung einer gemeinsamen Identität, eine bessere Abstimmung in der Infrastrukturplanung sowie die Nutzung von Synergien zwischen den Regionen. Ziel ist es, die Grenzräume im europäischen Kontext sichtbarer zu machen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

