Das Projekt PROSIDE (Promoting Sustainable Inner Urban Development) entstand im Rahmen des INTERREG-Programms und hatte zum Ziel, die Entwicklung innerstädtischer Brachflächen in europäischen Städten voranzubringen.
Im Mittelpunkt standen drei Modellstädte – Stuttgart, Mailand und Budapest –, in denen neue Methoden getestet wurden. Dazu gehörten eine verbesserte Kommunikation zwischen Investoren und Stadtverwaltungen, die Entwicklung von Informationsplattformen und Datenbanken, integrierte Umweltbewertungen sowie die Methode der Testplanung. Besonders wichtig war es, private Investitionen mit kommunalen Zielen nachhaltiger Stadtentwicklung in Einklang zu bringen und die hohen Risiken bei Altlastenflächen handhabbar zu machen.
Die Ergebnisse zeigen, dass mit frühzeitiger Zusammenarbeit, klarer Kommunikation und flexiblen Planungsinstrumenten auch komplexe Industrie- und Konversionsflächen erfolgreich entwickelt werden können. PROSIDE leistete damit einen Beitrag, Innenentwicklung gegenüber dem Wachstum auf der „grünen Wiese“ zu stärken und Brachflächen in attraktive, gemischte Stadtquartiere zu verwandeln.

