Die Publikation Planning Information Systems in Collaborative Spatial Planning (2003) untersucht, wie Planungsinformationssysteme (PIS) die Zusammenarbeit in der Raumplanung unterstützen können .
Am Beispiel der Region Stuttgart wird gezeigt, dass räumliche Planung zunehmend komplexer wird, da viele Akteure beteiligt sind und die Themen interdisziplinär verknüpft sind. Ein PIS dient hier als gemeinsame Informationsplattform, die Daten bündelt, visualisiert und allen Beteiligten zugänglich macht. Es ermöglicht einen aktuellen Überblick über Flächenpotenziale, unterstützt Abstimmungen zwischen Kommunen und Regionen und fördert transparente Entscheidungsprozesse.
Wesentlich ist dabei nicht nur die Technik, sondern auch die organisatorische Einbettung: Nur wenn Akteure bereit sind, Informationen zu teilen und regelmäßig zu aktualisieren, kann ein PIS wirksam werden. So zeigt die Studie, dass Planungsinformationssysteme ein wichtiges Werkzeug sind, um Kooperationen zu erleichtern, Konflikte zu verringern und nachhaltige Entwicklung zu fördern.
